Studie: Männer als Betroffene von Menschenhandel

Österreich ist ein Ziel- und Transitland von Menschenhandel, Menschen werden in sklavereiähnlichen Arbeitsverhältnissen, zum Beispiel beim Betteln, organisierten Diebstahl, in der Prostitution oder in der Landwirtschaft und am Bau ausgebeutet. Betroffen davon sind neben Frauen, Kindern und Jugendlichen auch Männer.

Der 3. nationale Aktionsplan zur Bekämpfung des Menschenhandels  (2012-2014) sieht in Punkt III.7 die „Recherche und Analyse von Erfahrungen nationaler und internationaler AkteurInnen in Bezug auf Angebote und Einrichtungen für männliche Opfer von Menschenhandel“ vor.

Mit der Durchführung der Recherche wurde das Männergesundheitszentrum MEN beauftragt. In Kooperation mit LEFÖ-IBF hatte das MEN bereits 2011 ein Konzept zur Errichtung eines männerspezifischen Unter­stützungsangebots für Betroffene von Menschenhandel erstellt.

Im Frühjahr 2013 legte das Männergesundheitszentrum den Recherchebericht vor. Er basiert neben Literaturrecherchen auf Interviews mit 21 ExpertInnen und PraktikerInnen aus Österreich und mehreren west- und osteuropäischen Ländern.

Bericht: Männer als Betroffene von Menschenhandel in Österreich

Report: Male Victims of Human Trafficking in Austria